Zeolithe - Nährstoffspeicher und Dünger

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Das Ammonium–Speichervermögen von mit Klinoptilolith behandelten Böden, wurde anhand eines Topfversuches mit Gartenrettich (Raphanus sativus) und verschiedenen Mineraldünger und Mineraldünger-Klinoptilolithgemischen bzw. mit Ammonium aktiviertem Klinoptilolith in einem sandigem Lehmboden untersucht.

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Abb.: Trockensubstanz und Wurzelfrischgewicht von Gartenrettich in 5 verschiedenen Sorten von Boden-Mineraldüngergemischen:

- Ammoniumsulfat (336 kg N/ ha)
- Harnstoff
- Ammoniumsulfat + Klinoptilolith (336 kg N / ha)
- Harnstoff + Klinoptilolith
- Ammonium aktivierter Klinoptilolith

 

Die klinoptilolithhaltigen Mischungen weisen einen vergleichbaren oder besseren Ertrag, als die reinen Mineraldünger auf und im Falle des mit Ammonium aktivierten Klinoptilolithes sind die Mittelwerte gegenüber den reinen Mineraldüngerzusätzen sowohl in der Trockensubstanz als auch im Wurzelfrischgewicht signifikant höher. (ungep. T-Test).

Sehr interessante Daten zum Nährstoffrückhaltevermögen der mit Klinoptilolith behandelten Böden im oben genannten Versuch zeigt die Stickstoffbilanz.

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Abb.: Stickstoffgehalt in mg / Pflanze und verbleibender Ammoniumgehalt im Boden in ppm

Die beiden Untersuchungen zeigen, dass der Stickstoff der Klinoptilolith-Mineraldüngermischungen gegenüber den reinen Mineraldüngern effizienter genutzt wird, da bei vergleichbaren bis signifikant höheren Erträgen und Stickstoffaufnahmen, höhere Rest-Ammoniumgehalte im Boden gemessen wurden.

Der höhere Rest-Ammoniumgehalt lässt sich einerseits durch geringere Auswaschung und andererseits durch eine reduzierte Nitrifikation erklären.

Zeolith - Bodenverbesserung

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Stickstoff (chemisch N) ist ein essentielles Element bei der Ertragbildung in der Pflanzenproduktion. Der organische gebundene Stickstoff wird im Boden von den Mikroorganismen in die mineralischen Formen Ammonium (NH) und Nitrat (NO3) umgewandelt. In dieser Form kann der Stickstoff von Pflanzen aufgenommen werden.

Aufgrund der Ionenaustauschkapazität haben Klinoptilolith und andere Zeolithe ein starkes Bindevermögen für Ammonium und Kaliumionen. Zusammen mit Stickstoffverdünnern angewendet verbessern sie deren Wirksamkeit durch die Speicherung vor Ammonium und wirken als Depotdünger.

Gleichzeitig wird eine Reduzierung der Nitrifikation und eine höherer Anteil verbleibendens Ammonium im Boden, bzw. geringerer Anteil an ausgewaschenem Nitrat festgestellt. Von Natur aus werden kaliumreiche Zeolithe erfolgreich als Kaliumdepotdünger eingesetzt. Das heißt durch die Erhöhung der Kationenaustauschkapazität des Bodens durch Zusatz von Zeolithen, wird das Rückhaltevermögen für Kationen wie Kalium, Magnesium, Ammonium und Calcium stark verbessert.

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Abb.: Zunahme der Adsorptionskapazität eines sandigen Lehmbodens durch Zugabe von verschiedenen Mengen Zeolith.

Durch den Einsatz von Zeolithen, vor allem in sandigen Böden, kann die Wasserkapazität verbessert werden, genauso wie eine gewisse Pufferkapazität in sauren Böden erreicht werden kann.

Der biologische Filter zum Selbstbauen

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Der biologische Filter für alle Teicharten!

jumbolith_1Bei diesem System handelt es sich um einen Rieselfilter mit starker Reinigungskraft auf biologischer Basis. Man kann getrost auf das vernichtende UV-Licht verzichten.

In Verbindung mit einem Vorfilter werden organische Substanzen komplett abgefangen und von wasserreinigenden Mikroorganismen im positive, besonders bei Fischbesatz, verwertbare Substanzen umgewandelt. Da kein UV-Licht zum Einsatz kommt, bleiben die wichtigen Organismen, gemeint sind auch Kleinstlebewesen vom Wurm bis hin zur Schnecke, dem biologischen Naturkreislauf erhalten. Der biologische Reinigungsprozess sorgt für sauberes und gesundes Wasser, Pflanzen und alle die im Wasser leben profitieren, das Immunsystem wird gestärkt, Fischkrankheiten sind kaum möglich.jumbolith_3

Die Herstellung eines solchen Filtersystems kann jede handwerklich geschickte Person vornehmen. Alle Materialien sind bis auf den Inhalt bei allen Baumärkten erhältlich. Auf Wunsch bauen wir Ihnen dieses System gegen einen Pauschalpreis zusammen oder stellen Ihnen eine Liste der benötigten Materialien zur Verfügung.jumbolith_4

Zeolith + Microorganismen = Zeobakterlith

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Zeobakterlith – veredeltes Zeolith speziell für Aquaristik und Teichbau

Wasser ist die Basis allen Lebens. Das weiß jeder! Aber wußten Sie auch, das Wasser ein Biotop ist? Unabhängig davon, ob es sich um ein Aquarium, einen Teich oder um eine Wasseraufbereitungsanlage handelt.

Damit Biotope richtig funktionieren, müssen sie sich im Gleichgewicht befinden. Ist das Gleichgewicht des Wassers durch Anreicherung von Nähr- und Schadstoffen gestört, kann das zu übermäßigem Algenwachstum, Sauerstoffmangel und Fischsterben führen. Jeder hat das schon einmal irgendwo gesehen: Aquarien, die grün von Algen sind, Teiche, die umgekippt sind!

Das Zeobakterlith hilft Ihnen auf natürlich-biologische und schonende Weise, das Gleichgewicht des Wassers wieder herzustellen und dauerhaft aufrecht zu erhalten.

 

Was ist Zeobakterlith?

Zeobakterlith ist ein von uns neu einwickeltes Substrat, welches auf der Basis hochwertiger Zeolithe hergestellt wird. Das von uns bei der Herstellung verarbeitete Zeolith weist eine einzigartig poröse Oberfläche auf, durch die unsere Veredlungstechnik erst möglich wurde.

Zeobakterlith wurde speziell für den Einsatz in der Aquaristik und für den Teichbau entwickelt. In zahlreichen Versuchen mit belastetem Wasser, wurde der effektive Einsatz von Zeobakterlith bestätigt.

 

Wie wirkt Zeobakterlith?

Zeolith besitzt von Natur aus die biologisch-chemische Eigenschaft, dem Wasser Schad- und Nährstoffe zu entziehen. Zeolith ist also ein aktiver Biokatalysator.

Zeobakterlith ist darüber hinaus noch mit Mikroorganismen besetzt worden, um die wasserreinigende Wirkung des Naturminerals noch zu steigern.

Wandolith

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Wandolith – Regeneriert steilwandige Schalenteiche

Was ist Wandolith ?

Es wurde speziell zur Regeneration von Teichen mit steilen und biologisch verödeten Wänden entwickelt. Wandolith® ist eine mit 6 natürlichen Mineralien gefüllte, sandgraue Matte aus einem naturverträglichen Material, die sehr praktikabel in Teichen mit kahlen Wänden anzuwenden ist.

Es schafft natürlichen Lebensraum für Fische, denn Wandolith® enthält Pflanzensamen und gefriergetrocknete Kleinstlebewesen, die für das Teichbiotop unabdingbar sind. Schnell wächst die Spielwiese für Fische. Sie finden in unserer Galerie weitere Bilder von Wandolithmatten.

 

Wie wirkt Wandolith®?

Es erfüllt im Teich zwei wichtige Funktionen:

1. Es trägt wesentlich zur Wasserreinigung bei.

2. Es läßt einen üppigen Pflanzenteppich entstehen, der das Teichbiotop sowohl mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt als auch genügend Gründelflächen für Fische schafft.

Ein großer Vorzug von Wandolith® ist seine Mattenform, die wie eine Steppjacke in einzelne Kissen unterteilt ist. Damit ist es beweglich wie eine Raupe und kann sich dadurch den Wandkonturen des Teiches ideal anpassen. Erstaunlich, wie wirkungsvoll ein einfaches Prinzip zur Verbesserung der Teichqualität betragen kann.

 

Wie bringe ich Wandolith an?

wandolith1Mit seinen ca. 50 x 80 cm und einem Gewicht von etwa 10 Kg ist unser Produkt kompakt und handlich. Es ist ein Kinderspiel, Wandolith® zu verwenden! Hängen Sie einfach das oberste Kissen in die Vertiefung am Teichrand und befestigen Sie es geeignet. Den anderen Teil der Matte lassen Sie ins Wasser gleiten. Er paßt sich selbstständig der Teichkontur an.

Zeolith

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Baron Axel F. Cronstedt, ein schwedischer Wissenschaftler, machte 1756 eine erstaunliche Entdeckung: Bestimmte Mineralien beginnen zu brodeln, wenn man sie stark genug erhitzt gerade so, als würden sie sieden .Der Baron nannte diese Substanzen nach griechisch zeo. (Sieden und lithos Stein) daher Zeolithe. Seither wurden weltweit rund 40 solcher natürlichen, mineralischen Zeolithe entdeckt. Die Fundorte der natürlichen Zeolithe sind im allgemeinen die vulkanischen Gebiete der Erde, dass heißt, sie sind dort entstanden, wo sich unter entsprechenden Bedingungen aus der vulkanischen Lava oder Tuff Zeolithe bildeten.steinbruch Früher, seit Mitte des 18. Jahrhunderts, vor der Entdeckung und Verbreitung der Röntgenbeugungs-methoden waren nur Zeolithe bekannt , die z.B. als Drusen in Hohlräumen von Eruptivgesteinen in wohlausgebildeter Form zu finden sind. Der Abbau ist sehr schwierig. Lange abgelagerte Zeolithe (glasartige Strukturen) waren durch ihre starke Kristallisierung, und sind es auch heute noch, musealische Kuriositäten vieler Mineraliensammler. Kristallisierte Zeolithe sind in der Industrie nicht verwendbar. Heute werden Zeolithe weltweit im Tagebau gewonnen. Jede Lagerstätte weist bestimmte Formen auf und der Zeolithgehalt ist sehr unterschiedlich. Die bekanntesten und hochwertigsten Zeolithe werden in Australien und Neuseeland abgebaut.

Ein zeolithhaltiges Gestein ist für uns natürlich umso wertvoller, je größer sein Zeolithgehalt ist. Die große poröse Oberfläche beschleunigt chemische Prozesse. Im inneren System können bedingt durch die verschiedensten Porendurchmesser viele Moleküle gebunden werden. Eine Spur zum Ursprung des Lebens auf dieser Erde!!

US Forscher überprüfen zurzeit, einige sind schon fest der Meinung, dass im Urozean der Erde Aminosäuren vorhanden waren. Damit aus ihnen Organismen entstehen konnten, müssen sich die Aminosäuren zu Eiweißen verbunden haben, den Bausteinen des Lebens. Bisher kann jedoch niemand erklären, wie es zu dieser Eiweißsynthese kam.

Fragen sind da noch zu beantworten: Wie konnten sich im Urozean die Aminosäuren sammeln? Und: Wie haben sie sich anschließend zu beständigen Eiweißen verbunden?

Die amerikanischen Forscher sind der Meinung, in einem Mineral, dem Zeolithgestein, den Schlüssel zur Antwort auf beide Fragen gefunden zu haben. Dieses Gestein ist als „Gast-Wirt-System“ keine originäre Erfindung des Menschen, vielmehr seien es natürliche Zeolith Wirte gewesen, in denen vor etwa 3,8 Milliarden Jahren auf der Erde das Leben begann. Vor wenigen Jahren wurde in der Antarktis ein aluminiumhaltiges Zeolithgestein entdeckt, das nicht wie üblich Wasser sondern organische Moleküle aufnimmt und speichert. Im Urozean der Erde haben sich in dem Mineral möglicherweise Aminosäuren angereichert. Außerdem könnte das Aluminium in den Zeolithen ein chemisches Milieu geschaffen haben, in dem sich Aminosäuren rasch zu Eiweiß verbunden haben. Der Zeolithstein hätte dann die fragile Verbindung vor zersetzenden Giftstoffen aus der Umwelt geschützt. Damit wäre sowohl die Frage nach dem ,,Wo” als auch die nach dem „Wie’“ der Entstehung von Eiweißen plausibel beantwortet. Zunächst soll im Labor getestet werden, ob in dem neulich entdeckten Zeolithen tatsächlich das chemische Milieu herrscht, in dem sich Aminosäuren verbinden. Schon vor 25 Jahren haben deutsche Wissenschaftler vermutet, das Leben müsse in einem Mineral mit feinen Poren und Kanälen entstanden sein. Die Forscher waren alle der Meinung, es könne sich nur um die Gesteinsart Zeolithe handeln.

Aufgrund der mineralischen Zusammensetzung bieten sich Zeolithe mit Erfolg als Zuschlagstoff zu vielen Medikamenten an. Die Holräume in inneren beträgt pro Gramm 400-1000 (Eintausend) Quadratmeter, die äußere Fläche ca. 200 450 Quadratmeter.Das Si / AL Atomverhältnis beträgt 5 zu 1. Zeolithe besitzen eine ausgezeichnete Säurebeständigkeit und eine hohe Thermostabilität (bis zu 600° C). Die Ionenaustauschkapazität beläuft sich auf 2,5 mvl/g. Zeolithe verhalten sich anionisch, pH Wertstabil (7,5), ein hohes Hydrationsvermögen, Leitfähigkeit 375 Mikrosiemens. Selektiv wird Zeolith für: NH+, Cs und Sr Ionen. Der große Vorteil dieses außergewöhnlichen Minerals liegt in der charakterischen Eigenschaft, dass auf sehr einfache Weise spezielle Absorptions-eigenschaften, Ionenaustauscher und Katalysatoren hergestellt werden können. In wieweit Zeolithgestein vom menschlichen Körper aufgenommen und verwertet wird, ist meines Erachtens noch nicht vollständig geklärt. Einige Erfolge lassen uns aber aufhorchen!

Am erfolgreichsten sind die Anwendungen im Bereich der Wasseraufbereitung Klärwassertechnik, als Filtermedium in Bio Kläranlagen, besonders intensiv wird es bei der Entgiftung von Abwässern vieler chemischer Betriebe eingesetzt. Kaum ein anderes Mineral kann eine so hohe Anzahl von Giftstoffe reversibel binden. Reversibel heißt, dass aufgenommene Gifte aus dem Gestein wieder herausgeholt werden können. Mittels eines Tauchbades in einer Kochsalzlösung, ist eine Regenerierung möglich.

Kranke Böden können in Verbindung mit EM Mikroorganismen schnell regeneriert werden und bringen nach der Behandlung in kurzer Zeit wieder beste Erträge. Ein einmaliger Vorgang in der Natur! Diese Möglichkeiten der Schadstoffeliminierung in der Wassertechnik, Landwirtschaft und Gartenbau eröffnet völlig neue Wege auf dem Gebiet der Wasser und Bodenverbesserung. Gute Zeolithe werden schon einige Zeit bei der Herstellung von Kükenstarter Ferkelstarter Fischfutter, Pferdefutter usw. eingesetzt.

Bei Wiederkäuern, dort wo hohe Gasanteile im Verdauungstrakt entstehen, binden Zeolithe Teile der Gase, die Tiere verhalten sich ruhiger, Durchfallerkrankungen sind seltener. Auch hier werden EM-Mikroorganismen in Verbindung mit Zeolith eingesetzt zurzeit laufen Versuche, Zeolithe mit entsprechend gezüchteten Mikroorganismen, bei der Bekämpfung gegen Botulismus.

Zu den Aminosäuren :

Die verschiedenen Aminosäuren gibt es nämlich jeweils in zwei Formen, die sich wie Spiegelbilder zueinander verhalten, bei der „L-Form“ ist die molekulare Struktur linksdrehend, bei der „D Form“ rechtsdrehend.

Bei der Urerde gab es wahrscheinlich beide Varianten der Aminosäure in gleichen Mengen. Aber bei allen Organismen tauchen sie einzig in der L-Form auf, und erst wenn ein Lebewesen stirbt, nehmen einige Aminosäuren spontan D-Formen an .Die Forscher erweitern daher eine Hypothese um eine weitere Variante: „Dass sich die L-Form“ derart durchgesetzt hat, hat vielleicht mit einem linksdrehenden Kanal in einem Zeolithe zu tun. Dieser Kanal war demnach die Schablone für die ersten Eiweiße, aus denen alle Organismen hervorgingen. Stimmt diese These, besitzen die heutigen Lebewesen einschließlich des Menschen in der Struktur ihrer Aminosäuren noch den Abdruck des Kämmerchens, in dem das so wundersame Leben entstand.

Kaum eine andere Gesteinsart kann so positiv auf den Organismus einwirken, ob Mensch, Tierwelt oder auch bei Pflanzen. Richtig eingesetzt, kann die mineralische Zusammensetzung der Zeolithe als Waffe gegen die von der Industrie zerstörten Tier-, Pflanzen- , Boden- ,Luft- und Wasserwelt einiges wieder ins Lot bringen. Auch als Träger von Informationen in der naturheilkundlichen Medizin werden wir ohne die Naturzeolithe in der Zukunft nicht mehr auskommen.

Bei der Verarbeitung von Naturzeolithen ist auf die einzelnen Klinoptilolit oder Mordernit-Kristalle zu achten. Die chemische Zusammensetzung für ein im Gesundheitswesen geeignetes Mineral der Gruppe klinoptiolit oder mordenitreichen Gesteins ist aus der Tabelle in Gew. % zu entnehmen.

SiO2 72,87 / Al 2 03 12,36 / Fe 2 03 1,14 / Na 2 O 0,78 / K2 O 2,49 MgO 1,57 / CaO 178 . Glühverlust H2O 7

Spuren von : Li , Cs , Be , Zn , Sc , Y , La , In , Pb , Nb , Sb , Te .

Schon Anfang dieses Jahrhunderts versuchten sich Chemiker, angeregt durch die ungewöhnlichen Eigenschaften der Zeolithe, an der Synthese solcher Materialien. Viele Industriebetriebe schufen sogar Varianten die nicht in der Natur vorkommen. Diese künstlichen Zeolithe haben mittlerweile eine derart große kommerzielle Bedeutung erlangt, dass ihre Produktion die der meisten kristallinen Substanzen weit übersteigt. Ohne Zeolithe gäbe es in der heutigen Zeit kein Diesel und Benzin. Es ist gut, dass es der Industrie gelungen ist, synthetische Zeolithe herzustellen, die in der Natur vorkommenden Zeolithvorkommen wären schon restlos geplündert.

Dort, wo es um Heilmittel oder ähnliches geht, sind ja die Scharlatane nicht weit. Schnell werden Mittelchen angeboten die wundersames bewirken sollen und das geschieht auf dem Gebiet der Medizin zurzeit immer häufiger. Zeolithe sind da die neueste Masche! Dieses Mineral hat sehr schnell einige Hersteller von Nahrungsergänzungsmittel angelockt. Mit einigen Vitalstoffen gemischt, bringt Zeolith hohe Gewinne.

Teichpumpen

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Die Industrie bietet eine Vielzahl von Teichpumpen an. Es ist für den Laien oft schwer, sich für die richtige zu entscheiden. Da ich mit ihnen selbst gute Erfahrungen habe, empfehle ich gern Pumpen der Firma Heissner. Pumpen dieses Herstellers werden mit regelbarer Durchflussmenge angeboten, je nach Verschmutzung des Wassers ist so eine individuelle Regelstufe möglich. Bei Filteranlagen mit hohem Wasserdurchlauf, gemeint sind Teichanlagen mit mehr als 100 Kubikmeter Wasser, sollte eine Hochleistungspumpe angeschafft werden. Hier eignet sich zum Beispiel eine Tauchpumpe mit 30 bis 50 Kubikmeter Wasserdurchlauf pro Stunde. Beim Kauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Pumpe auch für den Dauerbetrieb zugelassen und geeignet ist.

Stark belastete Teiche

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Bei belasteten Teichanlagen sind oftmals Filter notwendig, um die an der Wasseroberfläche schwimmenden Teilchen abzusaugen, bevor sie zum Grund sinken. Es genügen einfache Regentonnen, die zu einem Filter umkonstruiert werden können. Für diese Regentonnen gibt es die notwendigen Einlaufstutzen sowie die passenden Ablaufhähne. Verwenden Sie nur 1-Zoll-Armaturen, wenn erhältlich bis 2 Zoll. Der Ablaufhahn wird etwa 10 Zentimeter oberhalb des Bodens montiert. Die verbleibenden unteren 10 Zentimeter werden mit groben, in Netzbeutel gefüllte Zeobakterlithsteinchen, bedeckt. Die gefüllten Netze werden eng aneinander gelegt. Auf diese Schicht kann noch eine Lage geschüttet werden, die als gleichmäßige Mischung aus Blähton, Kiessand und Zeobakterlith hergestellt ist. Auf die obere Schicht muss dann Filterwatte oder Filterfließ gelegt werden, um den gröbsten Schmutz abzufangen. So kann man je nach Belastung die Grobteilchen von Zeit zu Zeit entfernen.

Das in der Tonne vorhandene Filtermaterial sollte nur einmal pro Jahr gereinigt werden. Eine Rückspülung durch Umstecken der Schläuche vorzunehmen, ist alle 2 Wochen empfehlenswert. Die Durchlaufmenge bei einer 200-Liter-Tonne sollte 600 bis 1000 Liter pro Stunde nicht überschreiten. Bei großen Teichanlagen können auch mehrere Tonnen nebeneinander installiert werden. Das gefilterte Wasser wird so in den Teich eingeleitet, dass durch die Fließbewegung alle an der Wasseroberfläche schwimmenden Teilchen zur ansaugenden Pumpe geführt werden.

Wenn ich Montagen durchführe, stelle ich diese Pumpen in einen Maurerkübel, der Rand des Kübels nur 2 Zentimeter unter der Wasseroberfläche. Durch die Sogwirkung der Pumpe sammeln sich Schmutzteilchen automatisch im Kübel. Außerdem dient der Kübel schon als Vorfilter. So kann zum einen die Ansaugleistung besser gesteuert werden und zum anderen kann das Geld für teure Skimmer gespart werden.

Faustregel: Bei 10 Kubikmeter Teichwasser sollte ein 200-Liter-Fass umfunktioniert werden. Die Kosten sind gering, die Filterleistung ist aber um das 50-fache höher als bei den im Handel angebotenen Filtertöpfe oder Tonnen, und man kann auf UV-Filter verzichten!

Teichbau Tipps

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1.) Legen Sie den Teich so an, dass die Wasseroberfläche 10 bis 20 Zentimeter über dem Geländeniveau liegt. Nageln Sie die Folie am Ende an ein Lattengestell.

2.) Der Folienrand wird mit Grobkies abgedeckt oder mit einer Wandolithmatte abgehängt, um eine Kapillarsperre zu erreichen. Koffern Sie das Erdreich tief genug aus. Je tiefer Sie den Teich anlegen, um so mehr Biologie baut sich später auf.

3.) Vermeiden Sie langgezogene Flachwasserzonen, und senken Sie schon nach der ersten Stufe mindestens 50 Zentimeter ab. Verzichten Sie auf so genannte Sumpfzonen, sie sind – entgegen der landläufigen Meinung – zur Wasserreinigung ungeeignet.

4.) Die gesamte Folie sollte mit einer möglichst 30 Zentimeter starken Kiessandschicht abgedeckt werden, auch in den Tiefenbereichen.

5.) Wenn Sie es sich leisten wollen, können Sie hinter eine Porotonsteinmauer einen Rasensprengschlauch legen (flach mit Löchern), der an die Porotonsteine gebunden wird. Bei starker Verschmutzung des Wassers kann man dann mit einem Kompressor Luft in die betroffenen Regionen pumpen und die Ablagerungen so innerhalb einiger Tage entfernen.

6.) Lassen Sie kein Dachrinnenwasser in den Teich laufen und setzen Sie Fische frühestens 4 Monate nach Fertigstellung des Teiches ein.

7.) Wasser wird immer aus 2 bis 3 Meter Höhe mit einer feinen Brause nachgefüllt. Es nimmt Sauerstoff mit in den Teich. Weder Grundwasser noch Stadtwasser, das reichlich Chlor enthält, verfügen über Sauerstoff. Beides ist als Teichwasser ungeeignet, weil der Teich dadurch erheblich belastet wird.

8.) Wenn das Fischfutter nicht innerhalb weniger Minuten von der Wasseroberfläche verzehrt wird, sollte die Fütterung einen Tag ausgesetzt werden.

9.) Anstelle von reinem Fischfutter kann für alle Arten von Teichfischen – auch für Kois – eine preiswertere Alternative verfüttert werden: Mischen Sie 30 Prozent Fischfutter mit 70 Prozent Haferflocken.

10.) Vermeiden Sie folgende Bäume in Teichnähe: Eichen, Erlen, Eschen, Kiefern, Fichtenarten, Eiben und Thuja.

11.) Sorgen Sie für eine eisfreie Zone, möglichst in der Teichmitte, damit Faulgase abziehen können.

12.) Wenn der Teich bei trockenen Wetterlagen Wasser verliert, bei Regenwetter der Wasserspiegel aber wieder angehoben wird, dann ist eine Kapillarzone entstanden, eventuell sind Pflanzenwurzeln vom Rasen oder angeschwemmte Feinteilchen im Bereich des Folienrandes die Ursache.

Faustregel:

Ein 10 Kubikmeter großer Gartenteich verliert im Sommer bei hohen Wassertemperaturen pro Tag ca. 10 bis 15 Liter Wasser. Ist der Verlust höher, kann davon ausgegangen werden, dass hier eine Kapillarverbindung entstanden ist.

 

Teiche für kleine Kois

Die Bauweise die ich geschildert habe, wird auch beim Koi-Teich angewandt – zumindest gilt das für kleine Kois, die noch weniger als 10 cm lang sind. Kleine Kois wachsen mit dem der Natur nachgebauten Teich auf und werden niemals, auch nicht wenn sie ausgewachsen sind, die Pflanzflächen durcheinanderwirbeln und damit ihr Revier zerstören.

Teiche für große Kois

Bei der oberen Pflanzzone sollten die Porotonsteine mit der Wasseroberfläche abschließen. Diese Pflanzzone sollte rund um den Teich angelegt sein. So ist gewährleistet, dass an allen Seitenflächen überschüssige Nährstoffe abgebaut werden können. Durch die Pflanzen kommt es zu einer Sogwirkung am Tag, und in den Nachtstunden wird über die Pflanzenwurzeln Sauerstoff zurücktransportiert. Auf die eingebaute Sandschicht wird eine Wurzelmatte gelegt, auf die eine 5 Zentimeter dicke, sauber ausgewaschene Kiessandschicht geschüttet wird. Die Kois können dann in dieser Schicht gründeln, ohne die darunter liegende Filtersandschicht zu zerstören. Diese Technik muss aber nur dann angewandt werden, wenn nach der Fertigstellung große Kois eingesetzt werden sollen. Achten Sie darauf, dass die obere Fläche auch wirklich 30 Prozent Pflanzen enthält!

Die Höhe des Teichs im Gelände

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Ein weit verbreiteter Fehler ist, dass die Teiche häufig als tiefster Geländepunkt abgebildet sind. Das ist für ein künstlich angelegtes Gewässer falsch. Wenn der Wasserspiegel tatsächlich unterhalb des Geländeniveaus liegt, besteht eine große Gefahr bei starken Regenfällen. Denn Rasenflächen, Blumenbeete oder Grobkiesflächen können die Wassermengen, die sich bei schweren Unwettern entladen, nicht aufnehmen. Bei Gewitterregen mit 40 bis 60 Liter Regenwasser pro Quadratmeter läuft Oberflächenwasser in den Teich. Deshalb sollten in unmittelbarer Nähe eines Teiches keine Böschungen angeschüttet werden. Auch bei Schneelagen tritt dieser Effekt auf, weil bei der Schneeschmelze und vielleicht noch leicht gefrorenem Unterboden auch hier das Wasser zum tiefsten Punkt fließt – in den Teich.

Bei dieser Art von Wasserzufuhr werden viele fremde Materialien in den Teich transportiert. Wenn dann die Wassertemperaturen im Frühjahr ansteigen, “blüht” im wahrsten Sinne des Wortes das Algenproblem. Manchmal kann man eine Fadenalge schon unter einer Eisdecke beobachten, wie sie Nährstoffe in Wachstum umwandelt.