Wir sind mit einem Artikel in dem Hausbesitzer-Magazin Haus & Markt 32. Jahrgang Juni 2010 vertreten. Vorgestellt wird ein konsequentes Teichbaukonzept, das ohne Chemie auskommt.

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Wir haben erfolgreich unser Filtersystem für Teiche aller Art zum Patent angemeldet. Die genaue Bezeichnung ist: Verfahren zur biologischen Wasserreinigung bis zur Trinkwasserqualität, vorzugsweise bei Teichen, Schwimmteichen, biologischen Kläranlagen, Zisternen, Wasserrückhaltebecken und dergleichen. Jetzt arbeiten wir daran, das Verfahren für alle unsere Teich- und Gartenfreunde nutzbar zu machen. Wen es interessiert, kann sich die Informationen zu dem Verfahren beim DPMA abrufen unter der unten angegebenen Nummer.
Aktualisierung! Aufgrund der vielen Anfragen zu diesem Teichfilter haben wir jetzt Bilder in unserer Teichbau-Galerie mit den Materialien für den Filter veröffentlicht. Bei Fragen dazu schreiben Sie uns einfach über das Kontaktformular.
Der biologische Filter für alle Teicharten!
In Verbindung mit einem Vorfilter werden organische Substanzen komplett abgefangen und von wasserreinigenden Mikroorganismen im positive, besonders bei Fischbesatz, verwertbare Substanzen umgewandelt. Da kein UV-Licht zum Einsatz kommt, bleiben die wichtigen Organismen, gemeint sind auch Kleinstlebewesen vom Wurm bis hin zur Schnecke, dem biologischen Naturkreislauf erhalten. Der biologische Reinigungsprozess sorgt für sauberes und gesundes Wasser, Pflanzen und alle die im Wasser leben profitieren, das Immunsystem wird gestärkt, Fischkrankheiten sind kaum möglich. Die Herstellung eines solchen Filtersystems kann jede handwerklich geschickte Person vornehmen. Alle Materialien sind bis auf den Inhalt bei allen Baumärkten erhältlich. Auf Wunsch bauen wir Ihnen dieses System gegen einen Pauschalpreis zusammen oder stellen Ihnen eine Liste der benötigten Materialien zur Verfügung. Die interkristalline Hohlraumstruktur der Zeolithe, die spezifischen chemisch physikalischen Eigenschaften und die austauschbaren Alkali- und Erdalkalimetalle vermögen die Wasser-, Salz und Säurekapazität eines Bodens zu verbessern. Dies bedeutet, dass vor allem in trockenen Böden durch Zugabe von Zeolithen in deren interkristallinen Hohlräumen Wasser gespeichert werden kann, welches in Stresssituationen den Pflanzen zu Verfügung steht.
Zunahme der Bodenfeuchtigkeit in der Pflugschicht ( 0-20 cm) unter Winterweizen bei verschiedenen Zeolithdosierungen in bewässerten und unbewässerten Böden. Die Wasserkapazität konnte sowohl in den bewässerten, als auch in den unbewässerten Böden gesteigert werden. Weiter werden erhöhte Salzkonzentrationen eines oder verschiedener Salze durch die gesteigerte Kationenaustauschkapazität ausgeglichen. Die zur Versäuerung neigenden Böden wird die Säurekapazität durch den Austausch von Wasserstoffionen gegen Alkali- oder Erdalkaliionen verbessert.
Die Untersuchung zeigt, dass durch die Zugabe von Zeolith der ph-Wert des Bodens angehoben wird und die Versäuerung verlangsamt werden kann. Pflanzen können Stickstoff ausschließlich in Form von Ammonium (NH 4-) oder Nitrat (NO3-) aufnehmen. Ein Teil des Stickstoffes, welcher als Dünger dem Boden zum erreichen von vernünftigen Erträgen zugegeben werden muss, geht laufend durch Auswaschung und Nitrifikation verloren und ist somit nicht mehr pflanzenverfügbar. Während der Nitrifikation wird Ammonium von verschiedenen Mikroorganismen über Nitrit in Nitrat umgewandelt. Das Kation Ammonium wird im Boden dank dessen Kationenaustaschkapazität gut gebunden. Durch Zugabe von Zeolithen kann dies noch gesteigert werden. Das Anion Nitrat hingegen wird im Boden nur sehr schlecht zurückgehalten und wird demzufolge sehr leicht ausgewaschen und belastet unter anderem als toxische Verbindung unser Trinkwasser. In einer Kolonnenfiltration wurde das, durch Klinoptilolith verbesserte Rückhaltevermögen eines lehmigen Sandbodens nachgewiesen, indem verschiedene Mengen Klinoptilolith dem Boden beigemischt wurden.
Ammoniumauswaschung in einer Kolonnenfiltration eines lehmigen Sandbodens mit verschiedenen Klinoptilolith-Zuschalg-Mengen. Parallel dazu wurde in Topfversuchen einmal mit Ammoniumsulfat und einmal mit Ammonium-aktiviertem Klinoptilolith als Stickstoffquelle in regelmässigen Abständen beim Überfluten der Gehalt an ausgewaschenem Nitrat gemessen.
Das Ammonium–Speichervermögen von mit Klinoptilolith behandelten Böden, wurde anhand eines Topfversuches mit Gartenrettich (Raphanus sativus) und verschiedenen Mineraldünger und Mineraldünger-Klinoptilolithgemischen bzw. mit Ammonium aktiviertem Klinoptilolith in einem sandigem Lehmboden untersucht.
Abb.: Trockensubstanz und Wurzelfrischgewicht von Gartenrettich in 5 verschiedenen Sorten von Boden-Mineraldüngergemischen: - Ammoniumsulfat (336 kg N/ ha)
Die klinoptilolithhaltigen Mischungen weisen einen vergleichbaren oder besseren Ertrag, als die reinen Mineraldünger auf und im Falle des mit Ammonium aktivierten Klinoptilolithes sind die Mittelwerte gegenüber den reinen Mineraldüngerzusätzen sowohl in der Trockensubstanz als auch im Wurzelfrischgewicht signifikant höher. (ungep. T-Test). Sehr interessante Daten zum Nährstoffrückhaltevermögen der mit Klinoptilolith behandelten Böden im oben genannten Versuch zeigt die Stickstoffbilanz.
Abb.: Stickstoffgehalt in mg / Pflanze und verbleibender Ammoniumgehalt im Boden in ppm Die beiden Untersuchungen zeigen, dass der Stickstoff der Klinoptilolith-Mineraldüngermischungen gegenüber den reinen Mineraldüngern effizienter genutzt wird, da bei vergleichbaren bis signifikant höheren Erträgen und Stickstoffaufnahmen, höhere Rest-Ammoniumgehalte im Boden gemessen wurden. Der höhere Rest-Ammoniumgehalt lässt sich einerseits durch geringere Auswaschung und andererseits durch eine reduzierte Nitrifikation erklären. Stickstoff (chemisch N) ist ein essentielles Element bei der Ertragbildung in der Pflanzenproduktion. Der organische gebundene Stickstoff wird im Boden von den Mikroorganismen in die mineralischen Formen Ammonium (NH) und Nitrat (NO3) umgewandelt. In dieser Form kann der Stickstoff von Pflanzen aufgenommen werden. Aufgrund der Ionenaustauschkapazität haben Klinoptilolith und andere Zeolithe ein starkes Bindevermögen für Ammonium und Kaliumionen. Zusammen mit Stickstoffverdünnern angewendet verbessern sie deren Wirksamkeit durch die Speicherung vor Ammonium und wirken als Depotdünger. Gleichzeitig wird eine Reduzierung der Nitrifikation und eine höherer Anteil verbleibendens Ammonium im Boden, bzw. geringerer Anteil an ausgewaschenem Nitrat festgestellt. Von Natur aus werden kaliumreiche Zeolithe erfolgreich als Kaliumdepotdünger eingesetzt. Das heißt durch die Erhöhung der Kationenaustauschkapazität des Bodens durch Zusatz von Zeolithen, wird das Rückhaltevermögen für Kationen wie Kalium, Magnesium, Ammonium und Calcium stark verbessert.
Abb.: Zunahme der Adsorptionskapazität eines sandigen Lehmbodens durch Zugabe von verschiedenen Mengen Zeolith. Durch den Einsatz von Zeolithen, vor allem in sandigen Böden, kann die Wasserkapazität verbessert werden, genauso wie eine gewisse Pufferkapazität in sauren Böden erreicht werden kann. Zeobakterlith – veredeltes Zeolith speziell für Aquaristik und Teichbau Wasser ist die Basis allen Lebens. Das weiß jeder! Aber wußten Sie auch, das Wasser ein Biotop ist? Unabhängig davon, ob es sich um ein Aquarium, einen Teich oder um eine Wasseraufbereitungsanlage handelt. Damit Biotope richtig funktionieren, müssen sie sich im Gleichgewicht befinden. Ist das Gleichgewicht des Wassers durch Anreicherung von Nähr- und Schadstoffen gestört, kann das zu übermäßigem Algenwachstum, Sauerstoffmangel und Fischsterben führen. Jeder hat das schon einmal irgendwo gesehen: Aquarien, die grün von Algen sind, Teiche, die umgekippt sind! Das Zeobakterlith hilft Ihnen auf natürlich-biologische und schonende Weise, das Gleichgewicht des Wassers wieder herzustellen und dauerhaft aufrecht zu erhalten.
Was ist Zeobakterlith? Zeobakterlith ist ein von uns neu einwickeltes Substrat, welches auf der Basis hochwertiger Zeolithe hergestellt wird. Das von uns bei der Herstellung verarbeitete Zeolith weist eine einzigartig poröse Oberfläche auf, durch die unsere Veredlungstechnik erst möglich wurde. Zeobakterlith wurde speziell für den Einsatz in der Aquaristik und für den Teichbau entwickelt. In zahlreichen Versuchen mit belastetem Wasser, wurde der effektive Einsatz von Zeobakterlith bestätigt.
Wie wirkt Zeobakterlith? Zeolith besitzt von Natur aus die biologisch-chemische Eigenschaft, dem Wasser Schad- und Nährstoffe zu entziehen. Zeolith ist also ein aktiver Biokatalysator. Zeobakterlith ist darüber hinaus noch mit Mikroorganismen besetzt worden, um die wasserreinigende Wirkung des Naturminerals noch zu steigern. Wandolith – Regeneriert steilwandige Schalenteiche Was ist Wandolith ? Es wurde speziell zur Regeneration von Teichen mit steilen und biologisch verödeten Wänden entwickelt. Wandolith® ist eine mit 6 natürlichen Mineralien gefüllte, sandgraue Matte aus einem naturverträglichen Material, die sehr praktikabel in Teichen mit kahlen Wänden anzuwenden ist. Es schafft natürlichen Lebensraum für Fische, denn Wandolith® enthält Pflanzensamen und gefriergetrocknete Kleinstlebewesen, die für das Teichbiotop unabdingbar sind. Schnell wächst die Spielwiese für Fische. Sie finden in unserer Galerie weitere Bilder von Wandolithmatten.
Wie wirkt Wandolith®? Es erfüllt im Teich zwei wichtige Funktionen: 1. Es trägt wesentlich zur Wasserreinigung bei. 2. Es läßt einen üppigen Pflanzenteppich entstehen, der das Teichbiotop sowohl mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt als auch genügend Gründelflächen für Fische schafft. Ein großer Vorzug von Wandolith® ist seine Mattenform, die wie eine Steppjacke in einzelne Kissen unterteilt ist. Damit ist es beweglich wie eine Raupe und kann sich dadurch den Wandkonturen des Teiches ideal anpassen. Erstaunlich, wie wirkungsvoll ein einfaches Prinzip zur Verbesserung der Teichqualität betragen kann.
Wie bringe ich Wandolith an?
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