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	<title>Daum&#039;s Gartentechnik GbR- Schwimmteiche Gartenteiche Bioteiche - Ihr Spezialist für Teichbau , Teichpflege und Zeolith Mineralien im Teichbau &#187; Fisch</title>
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		<title>Wandolith</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 13:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Daum</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: right;">Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<p style="text-align: justify;">Wandolith &#8211; Regeneriert steilwandige Schalenteiche</p>
<p style="text-align: justify;">Was ist Wandolith ? </p>
<p style="text-align: justify;">Es wurde speziell zur Regeneration von Teichen mit steilen und biologisch verödeten Wänden entwickelt. Wandolith® ist eine mit 6 natürlichen Mineralien gefüllte, sandgraue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<p style="text-align: justify;">Wandolith &#8211; Regeneriert steilwandige Schalenteiche</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was ist Wandolith ? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es wurde speziell zur Regeneration von Teichen mit steilen und biologisch verödeten Wänden entwickelt. Wandolith® ist eine mit 6 natürlichen Mineralien gefüllte, sandgraue Matte aus einem naturverträglichen Material, die sehr praktikabel in Teichen mit kahlen Wänden anzuwenden ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Es schafft natürlichen Lebensraum für Fische, denn Wandolith® enthält Pflanzensamen und gefriergetrocknete Kleinstlebewesen, die für das Teichbiotop unabdingbar sind. Schnell wächst die Spielwiese für Fische. Sie finden in unserer Galerie weitere Bilder von Wandolithmatten.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie wirkt Wandolith®? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es erfüllt im Teich zwei wichtige Funktionen:</p>
<p style="text-align: justify;">1. Es trägt wesentlich zur Wasserreinigung bei.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Es läßt einen üppigen Pflanzenteppich entstehen, der das Teichbiotop sowohl mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt als auch genügend Gründelflächen für Fische schafft.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein großer Vorzug von Wandolith® ist seine Mattenform, die wie eine Steppjacke in einzelne Kissen unterteilt ist. Damit ist es beweglich wie eine Raupe und kann sich dadurch den Wandkonturen des Teiches ideal anpassen. Erstaunlich, wie wirkungsvoll ein einfaches Prinzip zur Verbesserung der Teichqualität betragen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie bringe ich Wandolith an?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-692" style="margin: 10px;" title="wandolith1" src="http://www.zeolith.de/wp-content/uploads/wandolith1.jpg" alt="wandolith1" width="356" height="233" />Mit seinen ca. 50 x 80 cm und einem Gewicht von etwa 10 Kg ist unser Produkt kompakt und handlich. Es ist ein Kinderspiel, Wandolith® zu verwenden! Hängen Sie einfach das oberste Kissen in die Vertiefung am Teichrand und befestigen Sie es geeignet. Den anderen Teil der Matte lassen Sie ins Wasser gleiten. Er paßt sich selbstständig der Teichkontur an.</p>
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		<title>Zeolith</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 13:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Daum</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: right;">Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<p style="text-align: justify;">Baron Axel F. Cronstedt, ein schwedischer Wissenschaftler, machte 1756 eine erstaunliche Entdeckung: Bestimmte Mineralien beginnen zu brodeln, wenn man sie stark genug erhitzt gerade so, als würden sie sieden .Der Baron nannte diese Substanzen nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<p style="text-align: justify;">Baron Axel F. Cronstedt, ein schwedischer Wissenschaftler, machte 1756 eine erstaunliche Entdeckung: Bestimmte Mineralien beginnen zu brodeln, wenn man sie stark genug erhitzt gerade so, als würden sie sieden .Der Baron nannte diese Substanzen nach griechisch zeo. (Sieden und lithos Stein) daher Zeolithe. Seither wurden weltweit rund 40 solcher natürlichen, mineralischen Zeolithe entdeckt. Die Fundorte der natürlichen Zeolithe sind im allgemeinen die vulkanischen Gebiete der Erde, dass heißt, sie sind dort entstanden, wo sich unter entsprechenden Bedingungen aus der vulkanischen Lava oder Tuff Zeolithe bildeten.<img class="alignleft size-full wp-image-400" style="margin: 10px;" title="steinbruch" src="http://www.zeolith.de/wp-content/uploads/steinbruch.jpg" alt="steinbruch" width="200" height="134" /> Früher, seit Mitte des 18. Jahrhunderts, vor der Entdeckung und Verbreitung der Röntgenbeugungs-methoden waren nur Zeolithe bekannt , die z.B. als Drusen in Hohlräumen von Eruptivgesteinen in wohlausgebildeter Form zu finden sind. Der Abbau ist sehr schwierig. Lange abgelagerte Zeolithe (glasartige Strukturen) waren durch ihre starke Kristallisierung, und sind es auch heute noch, musealische Kuriositäten vieler Mineraliensammler. Kristallisierte Zeolithe sind in der Industrie nicht verwendbar. Heute werden Zeolithe weltweit im Tagebau gewonnen. Jede Lagerstätte weist bestimmte Formen auf und der Zeolithgehalt ist sehr unterschiedlich. Die bekanntesten und hochwertigsten Zeolithe werden in Australien und Neuseeland abgebaut.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein zeolithhaltiges Gestein ist für uns natürlich umso wertvoller, je größer sein Zeolithgehalt ist. Die große poröse Oberfläche beschleunigt chemische Prozesse. Im inneren System können bedingt durch die verschiedensten Porendurchmesser viele Moleküle gebunden werden. Eine Spur zum Ursprung des Lebens auf dieser Erde!!</p>
<p style="text-align: justify;">US Forscher überprüfen zurzeit, einige sind schon fest der Meinung, dass im Urozean der Erde Aminosäuren vorhanden waren. Damit aus ihnen Organismen entstehen konnten, müssen sich die Aminosäuren zu Eiweißen verbunden haben, den Bausteinen des Lebens. Bisher kann jedoch niemand erklären, wie es zu dieser Eiweißsynthese kam.</p>
<p style="text-align: justify;">Fragen sind da noch zu beantworten: Wie konnten sich im Urozean die Aminosäuren sammeln? Und: Wie haben sie sich anschließend zu beständigen Eiweißen verbunden?</p>
<p style="text-align: justify;">Die amerikanischen Forscher sind der Meinung, in einem Mineral, dem Zeolithgestein, den Schlüssel zur Antwort auf beide Fragen gefunden zu haben. Dieses Gestein ist als „Gast-Wirt-System“ keine originäre Erfindung des Menschen, vielmehr seien es natürliche Zeolith Wirte gewesen, in denen vor etwa 3,8 Milliarden Jahren auf der Erde das Leben begann. Vor wenigen Jahren wurde in der Antarktis ein aluminiumhaltiges Zeolithgestein entdeckt, das nicht wie üblich Wasser sondern organische Moleküle aufnimmt und speichert. Im Urozean der Erde haben sich in dem Mineral möglicherweise Aminosäuren angereichert. Außerdem könnte das Aluminium in den Zeolithen ein chemisches Milieu geschaffen haben, in dem sich Aminosäuren rasch zu Eiweiß verbunden haben. Der Zeolithstein hätte dann die fragile Verbindung vor zersetzenden Giftstoffen aus der Umwelt geschützt. Damit wäre sowohl die Frage nach dem ,,Wo&#8221; als auch die nach dem „Wie&#8217;“ der Entstehung von Eiweißen plausibel beantwortet. Zunächst soll im Labor getestet werden, ob in dem neulich entdeckten Zeolithen tatsächlich das chemische Milieu herrscht, in dem sich Aminosäuren verbinden. Schon vor 25 Jahren haben deutsche Wissenschaftler vermutet, das Leben müsse in einem Mineral mit feinen Poren und Kanälen entstanden sein. Die Forscher waren alle der Meinung, es könne sich nur um die Gesteinsart Zeolithe handeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der mineralischen Zusammensetzung bieten sich Zeolithe mit Erfolg als Zuschlagstoff zu vielen Medikamenten an. Die Holräume in inneren beträgt pro Gramm 400-1000 (Eintausend) Quadratmeter, die äußere Fläche ca. 200 450 Quadratmeter.Das Si / AL Atomverhältnis beträgt 5 zu 1. Zeolithe besitzen eine ausgezeichnete Säurebeständigkeit und eine hohe Thermostabilität (bis zu 600° C). Die Ionenaustauschkapazität beläuft sich auf 2,5 mvl/g. Zeolithe verhalten sich anionisch, pH Wertstabil (7,5), ein hohes Hydrationsvermögen, Leitfähigkeit 375 Mikrosiemens. Selektiv wird Zeolith für: NH+, Cs und Sr Ionen. Der große Vorteil dieses außergewöhnlichen Minerals liegt in der charakterischen Eigenschaft, dass auf sehr einfache Weise spezielle Absorptions-eigenschaften, Ionenaustauscher und Katalysatoren hergestellt werden können. In wieweit Zeolithgestein vom menschlichen Körper aufgenommen und verwertet wird, ist meines Erachtens noch nicht vollständig geklärt. Einige Erfolge lassen uns aber aufhorchen!</p>
<p style="text-align: justify;">Am erfolgreichsten sind die Anwendungen im Bereich der Wasseraufbereitung Klärwassertechnik, als Filtermedium in Bio Kläranlagen, besonders intensiv wird es bei der Entgiftung von Abwässern vieler chemischer Betriebe eingesetzt. Kaum ein anderes Mineral kann eine so hohe Anzahl von Giftstoffe reversibel binden. Reversibel heißt, dass aufgenommene Gifte aus dem Gestein wieder herausgeholt werden können. Mittels eines Tauchbades in einer Kochsalzlösung, ist eine Regenerierung möglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Kranke Böden können in Verbindung mit EM Mikroorganismen schnell regeneriert werden und bringen nach der Behandlung in kurzer Zeit wieder beste Erträge. Ein einmaliger Vorgang in der Natur! Diese Möglichkeiten der Schadstoffeliminierung in der Wassertechnik, Landwirtschaft und Gartenbau eröffnet völlig neue Wege auf dem Gebiet der Wasser und Bodenverbesserung. Gute Zeolithe werden schon einige Zeit bei der Herstellung von Kükenstarter Ferkelstarter Fischfutter, Pferdefutter usw. eingesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Wiederkäuern, dort wo hohe Gasanteile im Verdauungstrakt entstehen, binden Zeolithe Teile der Gase, die Tiere verhalten sich ruhiger, Durchfallerkrankungen sind seltener. Auch hier werden EM-Mikroorganismen in Verbindung mit Zeolith eingesetzt zurzeit laufen Versuche, Zeolithe mit entsprechend gezüchteten Mikroorganismen, bei der Bekämpfung gegen Botulismus.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den Aminosäuren :</p>
<p style="text-align: justify;">Die verschiedenen Aminosäuren gibt es nämlich jeweils in zwei Formen, die sich wie Spiegelbilder zueinander verhalten, bei der „L-Form“ ist die molekulare Struktur linksdrehend, bei der „D Form“ rechtsdrehend.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Urerde gab es wahrscheinlich beide Varianten der Aminosäure in gleichen Mengen. Aber bei allen Organismen tauchen sie einzig in der L-Form auf, und erst wenn ein Lebewesen stirbt, nehmen einige Aminosäuren spontan D-Formen an .Die Forscher erweitern daher eine Hypothese um eine weitere Variante: „Dass sich die L-Form“ derart durchgesetzt hat, hat vielleicht mit einem linksdrehenden Kanal in einem Zeolithe zu tun. Dieser Kanal war demnach die Schablone für die ersten Eiweiße, aus denen alle Organismen hervorgingen. Stimmt diese These, besitzen die heutigen Lebewesen einschließlich des Menschen in der Struktur ihrer Aminosäuren noch den Abdruck des Kämmerchens, in dem das so wundersame Leben entstand.</p>
<p style="text-align: justify;">Kaum eine andere Gesteinsart kann so positiv auf den Organismus einwirken, ob Mensch, Tierwelt oder auch bei Pflanzen. Richtig eingesetzt, kann die mineralische Zusammensetzung der Zeolithe als Waffe gegen die von der Industrie zerstörten Tier-, Pflanzen- , Boden- ,Luft- und Wasserwelt einiges wieder ins Lot bringen. Auch als Träger von Informationen in der naturheilkundlichen Medizin werden wir ohne die Naturzeolithe in der Zukunft nicht mehr auskommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Verarbeitung von Naturzeolithen ist auf die einzelnen Klinoptilolit oder Mordernit-Kristalle zu achten. Die chemische Zusammensetzung für ein im Gesundheitswesen geeignetes Mineral der Gruppe klinoptiolit oder mordenitreichen Gesteins ist aus der Tabelle in Gew. % zu entnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">SiO2 72,87 / Al 2 03 12,36 / Fe 2 03 1,14 / Na 2 O 0,78 / K2 O 2,49 MgO 1,57 / CaO 178 . Glühverlust H2O 7</p>
<p style="text-align: justify;">Spuren von : Li , Cs , Be , Zn , Sc , Y , La , In , Pb , Nb , Sb , Te .</p>
<p style="text-align: justify;">Schon Anfang dieses Jahrhunderts versuchten sich Chemiker, angeregt durch die ungewöhnlichen Eigenschaften der Zeolithe, an der Synthese solcher Materialien. Viele Industriebetriebe schufen sogar Varianten die nicht in der Natur vorkommen. Diese künstlichen Zeolithe haben mittlerweile eine derart große kommerzielle Bedeutung erlangt, dass ihre Produktion die der meisten kristallinen Substanzen weit übersteigt. Ohne Zeolithe gäbe es in der heutigen Zeit kein Diesel und Benzin. Es ist gut, dass es der Industrie gelungen ist, synthetische Zeolithe herzustellen, die in der Natur vorkommenden Zeolithvorkommen wären schon restlos geplündert.</p>
<p style="text-align: justify;">Dort, wo es um Heilmittel oder ähnliches geht, sind ja die Scharlatane nicht weit. Schnell werden Mittelchen angeboten die wundersames bewirken sollen und das geschieht auf dem Gebiet der Medizin zurzeit immer häufiger. Zeolithe sind da die neueste Masche! Dieses Mineral hat sehr schnell einige Hersteller von Nahrungsergänzungsmittel angelockt. Mit einigen Vitalstoffen gemischt, bringt Zeolith hohe Gewinne.</p>
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		<title>Kois und andere Fische</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 11:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Daum</dc:creator>
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<p style="text-align: justify;">Den Filterherstellern und Händlern werden meine Ausführungen zwar missfallen, aber gerade Koi-Liebhabern möchte ich vermitteln, wie sie durch falsche Empfehlungen von Industrie und Handel in die Irre geführt werden: Durch die käfigartige Haltung der Kois, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Filterherstellern und Händlern werden meine Ausführungen zwar missfallen, aber gerade Koi-Liebhabern möchte ich vermitteln, wie sie durch falsche Empfehlungen von Industrie und Handel in die Irre geführt werden: Durch die käfigartige Haltung der Kois, mechanische Filterung und Bestrahlung des Wassers mit UV-Licht sind die Kois zu Dauerpatienten vieler Tierarztpraxen geworden. Selbst die Tieräztliche Hochschule Hannover hat diesen neuen Trend. Die Tierärzte klagen über nicht mehr wirkende Medikamente, <img class="alignleft size-full wp-image-358" style="margin: 10px;" title="fisch1" src="http://www.zeolith.de/wp-content/uploads/fisch1.gif" alt="fisch1" width="291" height="143" />besonders Antbiotika, da der erhöhte Einsatz zur Immunisierung geführt hat. In besonders schweren Fällen werden spezielle Medikamente aus Amerika importiert. Und alle diese Probleme sind zurückzuführen auf die industrielle Züchtung, Aufzucht und Haltung. Von allen Fischarten sind Kois mit über 70 Prozent am meisten geschädigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer einmal eine Koi-Ausstellung besucht hat, ahnt, dass hier zum Teil skrupellose Menschen am Werk sind, wenn die Fische vorgeführt werden. In kleinen runden Plastikbecken, die manchmal nur 3 bis 4 Meter <img class="alignright size-full wp-image-359" title="fisch3" src="http://www.zeolith.de/wp-content/uploads/fisch3.gif" alt="fisch3" width="309" height="135" />Durchmesser und einen Wasserstand von 50 Zentimeter haben, werden Kois mit einer Länge von 60 Zentimeter und mehr zur Schau gestellt. Es sind die schönsten Kois der Welt, die ausgestellt werden, und sie müssen mindestens 3 Tage diesen Zustand über sich ergehen lassen. Gleichzeitig strömen Koi-Liebhaber zu Tausenden durch die Hallen und versuchen zum Teil, diese schönen Geschöpfe zu streicheln. In den Hallen herrscht stickige Luft, die per Sprudler ins Wasser gepumpt wird. Wer den Züchtern zuhört, begreift schnell, dass es nicht um die Liebe zum Fisch geht, sondern um gute Geschäfte.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch andere Fische sind davon betroffen, als Handelsobjekt zu dienen und nicht artgerecht präsentiert zu werden. Ich habe Störe gesehen mit einer Länge von mehr als 2 Meter, die zu mehreren in einem Becken schwammen und als Fischbesatz für einen kleineren Gartenteich angeboten wurden. Einige Händler argumentieren so: Wenn Störe zwar natürlicherweise eine Größe erreichen, die die Kapazität eines Gartenteiches überschreitet, werden sie, wenn man sie klein genug kauft, aufhören zu wachsen. Auch dieses Verhalten zeigt, artgerechte Tierhaltung ist uninteressant, der Profit zählt!</p>
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		<title>Accessoires</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 11:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Daum</dc:creator>
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<p style="text-align: justify;">Es ist ein angenehmes Geräusch für uns Menschen, wenn Wasser aus Fontänen, Sprudlern oder gar Wasserfällen plätschert. Bei großen Teichanlagen von mindestens 150 Quadratmetern Oberfläche ist das in Ordnung, aber die Installation in Mini-Teiche bedeutet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist ein angenehmes Geräusch für uns Menschen, wenn Wasser aus Fontänen, Sprudlern oder gar Wasserfällen plätschert. Bei großen Teichanlagen von mindestens 150 Quadratmetern Oberfläche ist das in Ordnung, aber die Installation in Mini-Teiche bedeutet Tierquälerei. Wasser ist der beste Überträger von Schallwellen. In einem kleinen Becken sind die Fische durch das plätschernde Wasser unerträglichen Geräuschen ausgesetzt. Außerdem können viele Fontänen oder Wasserfälle großen Schaden anrichten. Wer sie nicht richtig einsetzt, schadet den biologischen Abläufen, weil die Wasserqualität verschlechtert wird, auch wenn Werbung oder Literatur etwas anderes versprechen.</p>
<p style="text-align: justify;">Stellen Sie sich einen Tag im Hochsommer vor, mit blauem Himmel und Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad und ein Bachlauf oder eine Fontäne plätschert welch angenehme Atmosphäre. Hier ist jedoch Vorsicht geboten! Wenn Wasser durch warme Luft geschickt wird, können die im Wasser vorhandenen kühlen Sauerstoffmoleküle sofort entweichen. Jeder Wassertropfen nimmt die Wärme mit in den Teich, und die Wassertemperatur steigt in wenigen Stunden auf 25 bis 30 Grad an. Und da warmes Wasser kaum Sauerstoff speichern kann, wird der vorhandene Sauerstoff im Teich immer geringer. An warmen Sommertagen sollten solche &#8220;Spielereien&#8221; abgestellt werden und erst in der Nacht wieder betrieben werden! Wasser nimmt durch den Kontakt mit der Nachtluft Kühle und Sauerstoff auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Steigen im Sommer die Wassertemperaturen über 28 Grad und wird der vorhandene Sauerstoff geringer, dann stellen die meisten wassereinigenden Kleinstlebewesen ihre Tätigkeit vorrübergehend ein. Bei ohnehin gefährdeten Teichen kann es dann zum so genannten ,,Umkippen&#8221; kommen. Ich habe viele Forellenteiche gesehen, in denen der gesamte Forellenbestand in nur zwei Stunden verendet war, weil durch zu starke Erwärmung der Sauerstoff fehlte.</p>
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		<title>Seerosen</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 13:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Daum</dc:creator>
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<p style="text-align: justify;">In vielen Prospekten und Büchern wird dazu geraten, Seerosen in einer Tiefe von 100 bis 120 Zentimeter zu setzen. Es wird oft völlig falsch auf Abbildungen gezeigt, wie ein Korb mit einer Seerosenpflanze auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<p style="text-align: justify;">In vielen Prospekten und Büchern wird dazu geraten, Seerosen in einer Tiefe von 100 bis 120 Zentimeter zu setzen. Es wird oft völlig falsch auf Abbildungen gezeigt, wie ein Korb mit einer Seerosenpflanze auf dem Teichgrund steht. Seerosenkörbe dürfen nicht am Grund stehen! Stellen Sie in eine tiefer gelegene Zone einen oder mehrere Kübel, auch Regentonnen sind geeignet. Schneiden Sie mehrere große und kleine Löcher in Seitenwände und Boden. Der Kübel wird nun mit der Öffnung nach unten eingesetzt. Auf den durchlöcherten Boden wird nun der Seerosenkorb gestellt. Legen sie eine alte Gardine oder ein Stück Juteleinen hinein und füllen den Korb bis zu 60 Prozent mit Blähton. Dann folgt bis zum oberen Rand eine Sandschüttung. In diese Schüttung werden 1 bis 3 Seerosen gesetzt. Bei Seerosen verbleibt die Teicherde am Wurzelwerk.</p>
<p>Die Vorteile durchlöcherter Kübel:<img class="size-full wp-image-322 alignright" style="margin: 10px;" title="seerosen" src="http://www.auxiliares.de/wp-content/uploads/seerosen.jpg" alt="seerosen" width="264" height="199" /></p>
<p style="text-align: justify;">Sie bieten ideale Unterschlupf- möglichkeiten für Fische und Frösche zu allen Jahreszeiten. Außerdem wachsen nach ein bis zwei Jahren, spätestens aber im dritten Sommer, die Wurzeln der Seerose durch die Löcher des Korbes. Da sie nicht am Boden weiterkriechen können, schweben sie frei im Wasser und bilden einen exzellenten Bio-Filter. Aber noch wichtiger ist, dass im Wurzelwerk der Seerosen eine ideale Kinderstube für Jungfische und Kaulquappen entsteht.</p>
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		<title>Bau eines Teiches</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 13:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Daum</dc:creator>
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<p style="text-align: justify;">Das preiswerteste Baumaterial ist zur Zeit die Folie. Qualitätsware ist wichtig und sollte immer im Fachgeschäft gekauft werden, dann ist eine Lebensdauer von über 20 Jahren zu erwarten. Verarbeiten Sie keine Folie unter einer Stärke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</p>
<p style="text-align: justify;">Das preiswerteste Baumaterial ist zur Zeit die Folie. Qualitätsware ist wichtig und sollte immer im Fachgeschäft gekauft werden, dann ist eine Lebensdauer von über 20 Jahren zu erwarten. Verarbeiten Sie keine Folie unter einer Stärke von einem Millimeter.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Einbau von Kiessand ist der wichtigste Faktor. Ich verarbeite Estrichsand in der Körnung 1 bis 8 Millimeter. Diesen wasche ich so lange, bis keine Feinteile mehr abgeschwemmt werden. Er wird immer von oben genommen, da die Feinteilchen nach unten abgespült werden. Wenn Sie keine Grundwasserprobleme haben, dann gehen Sie so tief wie möglich ins Erdreich. 2 bis 3 Meter Tiefe sollten Sie mindestens erreichen, damit ein ausreichender Schutz gegen Sonnenstrahlen besteht. Alle Flächen werden in Stufenform modelliert, so wird der Sand auf der Folie gehalten, ohne das dieser abrutscht.<img class="alignleft size-full wp-image-312" style="margin: 10px;" title="Teichrohbau" src="http://www.auxiliares.de/wp-content/uploads/Teichrohbau.gif" alt="Teichrohbau" width="113" height="102" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auf jede Stufe wird eine Porotonsteinmauer gesetzt. Dieses Material wird aus Naturton hergestellt und beinhaltet keinerlei toxische Stoffe. Das Röhrensystem dieser Steine bildet schon ein Filtersystem für sich. Beim Einbau werden immer die Öffnungen nach vorn gesetzt. Wenn alle Stufen mauerartig zugestellt sind (trocken und ohne Zement setzen), kann der gesamte Rückraum, bis hin zu der darüberliegenden Stufe, so mit Sand angeschüttet werden, wie ich es vorher beschrieben habe. So entsteht vom Teichgrund bis zur oberen Kante eine geschlossene Sandschicht in der Stärke von ca. 30 Zentimeter. Die Faustregel lautet: 5 Kubikmeter Teichwasser und mindestens 2 Kubikmeter gewaschener Sand!</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie einen Fischteich planen, denken Sie daran, dass Fische Unterschlupfmöglichkeiten benötigen, sorgen Sie deshalb für Schutzräume, hier sind zum Beispiel Tonrohre oder Wassereimer mit großen Löchern geeignet. Für Jungfische und Kaulquappen ist locker geflochtener Birkenreisig zu empfehlen.</p>
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		<title>Filtersysteme mit UV-Licht</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 12:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Daum</dc:creator>
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<p style="text-align: justify;">Wird ein Gartenteich falsch angelgt, entstehen unweigerlich Algenprobleme. Das Filtersystem mit UV-Licht täuscht dem Teichliebhaber ein biologisch funktionierendes System nur vor. Der Kunde ist der Meinung, er habe für sein Geld alles bekommen, was für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wird ein Gartenteich falsch angelgt, entstehen unweigerlich Algenprobleme. Das Filtersystem mit UV-Licht täuscht dem Teichliebhaber ein biologisch funktionierendes System nur vor. Der Kunde ist der Meinung, er habe für sein Geld alles bekommen, was für einen fachlich richtig angelegten Gartenteich notwendig ist. Jedoch werden die Fehler der Teichanlage durch den Filter mit Lampe nur kaschiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist große Vorsicht geboten, wenn ein Teichbauer nach Fertigstellung des Teiches einen Filter mit UV-Licht kaufen soll, denn für einen richtig angelegten Teich sind solche technischen Vorrichtungen unnötig. Die Natur ist viel besser in der Lage, das Teichwasser sauber zu halten. Mit diesem künstlichen Filtersystem wird das Teichwasser an der UV-Lampe vorbeigeführt. Durch die vernichtenden UV-Strahlen platzen alle Kleinstlebewesen auseinander auch die Alge und das Wasser wird sterilisiert, also abgetötet. Das tote Material wandert durch das System in den Teich und setzt sich ab. Einige Filter-Hersteller versuchen den Eindruck zu erwecken, alles tote Material würde hinter der Lampe mittels Filterschwamm abgefangen, das ist aber nicht möglich. Es bleiben zwar einige Algenklumpen im Schwamm hängen, aber die wichtigsten abgetöteten Kleinstlebewesen sind so klein, dass es nicht möglich ist, sie abzufangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kristallklares, sterilisiertes Wasser lässt Sonnenstrahlen ungehindert bis in tiefe Regionen vordringen. Die Fische, von Natur aus an solche Sicht nicht gewöhnt, werden sehr unruhig, ihnen fehlt der natürliche Sonnenschutz. Im Unterschied zu biologisch gereinigtem Teichwasser enthält das Wasser, welches mit UV-Licht behandelt ist, nicht mehr die Milliarden von Mikroorganismen. Doch die sind nötig, um alle anfallenden Fremdstoffe zu verwerten und damit das Revier sauber zu halten. Nur wenn alle biologischen Verhältnisse stimmen, kann das Wasser nicht verschmutzen. Nur dann haben Algen keine Chance, das Wasser grün werden zu lassen. Algen sind unverzichtbare Bestandteile eines Gewässers und müssen in genügender Zahl vorhanden sein, denn sie sind die Kinderstube aller Kleinstlebewesen. Auch wenn es bei warmen Wetterlagen nicht möglich ist, mehr als zwei Meter in die Wassertiefe zu schauen, muss der Besitzer eines biologischen Teiches nicht verzweifeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wasserfarbe ist im Sommer leicht bräunlich bis grau, weil das einfallende Licht alle im Wasser schwimmenden organischen Materialien mit Chlorophyll färbt. Wenn die Lichtstrahlen das Dickicht an Lebewesen durchdringen müssen und immer wieder auf ihrem Weg in die Tiefe unterbrochen werden, kommt es zu der Verfärbung und der damit verbundenen Sichtverschlechterung. Die Sonnenstrahlen werden gebrochen und genau das ist von der Natur so eingerichtet, um allen im Wasser lebenden Tieren einen gewisser Schutz zu geben. Gleichzeitig dienen diese vielen Kleinstlebewesen den Fischen, Fröschen usw. als wichtige Nahrungsquelle. Im Herbst, wenn die Wassertemperaturen zurückgehen, die Sonnenstrahlen flacher und schwächer werden, ziehen sich die kleinen wasserreinigenden Organismen in ihre Schutzräume, den Sand, zurück und das Wasser klart auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir müssen lernen, dass biologische Zusammenhänge nur dann funktionieren, wenn wir die Kette normaler Lebensrhythmen nicht unterbrechen. Bei Bedarf sollten wir helfen, nicht aber die Regulierung biologischer Zusammenhänge zerstören. Stellen Sie sich vor, wir würden alle in der Luft schwebenden Kleinstlebewesen zerstören: Es würden 80 Prozent unserer Vogelwelt unweigerlich nach wenigen Tagen verenden!</p>
<p style="text-align: justify;">Wasser mit UV-Licht behandelt, lässt Sonnenstrahlen ungehindert tief ins Wasser eindringen. Fische und Frösche können nirgendwo im Teich Schutz suchen, aber auch sie können einen Sonnenbrand bekommen. Außerdem bedeutet die klare Sicht ein hilfloses Ausgeliefertsein, zum Beispiel einem Fischreiher gegenüber.</p>
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		<title>Klares Wasser im Teich</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 12:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Daum</dc:creator>
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<p style="text-align: justify;">Die Biologie bestimmt die spätere Qualität eines Teiches. Was beim Bau eines Gartenteiches zu beachten ist, von der Notwendigkeit einer Filteranlage bis hin zum Baumaterial, will gut durchdacht sein. Diese Biologie kann nicht funktionieren, indem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Biologie bestimmt die spätere Qualität eines Teiches. Was beim Bau eines Gartenteiches zu beachten ist, von der Notwendigkeit einer Filteranlage bis hin zum Baumaterial, will gut durchdacht sein. Diese Biologie kann nicht funktionieren, indem ein Loch in den Boden gegraben wird, das mit einigen Quadratmeter Folie ausgelegt wird. Zum Schluss werden Wasser eingelassen und am Rand einige Pflanzen eingesetzt das wird kein Gartenteich! Auch wer einen Fertigteich anstelle von Folie kauft, hat zwar Geld ausgegeben und gearbeitet, aber er hat keinen Gartenteich geschaffen!</p>
<p style="text-align: justify;">Leider bilden diese Maßnahmen aber die Regel beim Teichbau. Unwissende setzen dann nach nur wenigen Tagen Fische ein, weil der Händler meint, dass man das ruhig machen könne. Leider haben die Wassertiere weder ein Mitspracherecht noch können sie streiken.<img class="size-full wp-image-273 alignright" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Alge" src="http://www.auxiliares.de/wp-content/uploads/Alge.gif" alt="Alge" width="264" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wer einen Teich anlegen will, holt sich oft Rat bei Nachbarn, die selbst Teichbesitzer sind, besorgt sich Prospektmaterial in Baumärkten, kauft preiswerte Bücher zum Selbstbau und versucht mit diesen Hilfsmitteln, seinen individuellen Teich zu entwickeln. Aus der Lektüre geht meist hervor, dass eine Tiefe von einem Meter ausreicht, um allen Fischen ein Überwintern zu sichern. So gräbt der Teichbauer das Loch maximal einen Meter tief, die Arbeit ist hart und für das ausgegrabene Erdreich ist gerade genug Platz, um es auf dem eigenen Grundstück unterzubringen. Wenn der Teich fertig ist, kann der Besitzer für einige Wochen seinen Teich genießen, bis dann das Wasser von Tag zu Tag grüner Algewird und er sich sorgenvoll im Fachgeschäft beraten lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Händler rät seinen Kunden in der Regel zum Algenvernichter, der nach Gebrauchsanweisung zu verwenden ist. Schon wenige Stunden nach der Verwendung eines Algenvernichtungsmittels ist der Erfolg sichtbar: Die Algen sind verschwunden und das Wasser ist wieder kristallklar. Aber die Freude hält nicht lange an. Schon nach einigen Wochen, bei warmen Wetterlagen auch eher, beginnt der Ärger von vorn. Das Wasser wird erneut grün und die Fische schwimmen an der Wasseroberfläche und schnappen nach Luft. Der Verkäufer im Fachgeschäft weiß Rat, der sinnvoll erscheint: Gegen die Algenplage empfiehlt er ein Mittel, das besser und länger wirken soll. Gegen die Luftknappheit sollte ein Sauerstoffsprudler oder Oxidator installiert werden. Ein folgsamer Teichbesitzer kann mit diesen Maßnahmen einige Monate aufatmen, bis sich dann die Algen auch an allen Teichwänden und Steinen festsetzen.<img class="alignleft size-full wp-image-274" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="totes_wasser" src="http://www.auxiliares.de/wp-content/uploads/totes_wasser.gif" alt="totes_wasser" width="159" height="121" /></p>
<p style="text-align: justify;">Teich Es braucht lange, das Misstrauen des Teichbesitzers zu wecken. Weitere kostspielige Anschaffungen werden empfohlen. Ein Filtersystem mit UV-Lampe soll das Wasser das ganze Jahr sauber halten, &#8220;garantiert&#8221;. Diese Anschaffung kostet den Kunden bis zu 1000 Euro. Der Kunde wird in etwa einem Jahr eine neue Lampe kaufen, da sie nach einer begrenzten Stundenzahl nicht mehr leuchtet. Diese zusätzlichen Ausgaben, die oftmals die Kosten der Teichherstellung überschreiten, sind für Industrie und Handel sehr lukrativ. Jedoch handelt es sich bei Filtern mit UV-Licht um eine Täuschung. Sie lösen die Probleme nicht, weil biologisch wichtige Vorgänge vernichtet werden! Im Schwimmteichbereich sind diese Filter mit UV-Licht durch den Verband der Schwimmbadhersteller verboten worden, die Gefahr von allergischen Hautkrankheiten, besonders bei Kindern, sei zu hoch.</p>
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		<title>Typische Fehler beim Teichbau</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 12:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Daum</dc:creator>
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<p style="text-align: justify;">Landschaftsarchitekten und Gartenbauer gestalten wunderschöne Gewässer mit vielen Accessoires, großen Steinen, langen Bachläufen manchmal sogar nach japanischen Vorbildern. Sie wollen ihren Kunden ihr Können zeigen, achten aber hauptsächlich auf das optische Bild. Die biologischen Abläufe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Landschaftsarchitekten und Gartenbauer gestalten wunderschöne Gewässer mit vielen Accessoires, großen Steinen, langen Bachläufen manchmal sogar nach japanischen Vorbildern. Sie wollen ihren Kunden ihr Können zeigen, achten aber hauptsächlich auf das optische Bild. Die biologischen Abläufe geraten zum großen Teil ins Abseits, meist aus Unkenntnis das Fach &#8220;Teichbau&#8221; wird den Gartenarchitekten nicht gelehrt. Wer schon einmal darauf geachtet hat, wie Teiche in Fach- und Laienzeitschriften meist abgebildet sind, erinnert sich wahrscheinlich daran, dass sich in den Randbereichen von Teichen und Bachläufen Berge von Steinen türmen. Hierdurch wird ein falsches Bild vermittelt, das eigentlich nur im Hochgebirge bei stark fließendem Wasser existiert. Auch leben in bildlichen Darstellungen dieser &#8220;Gebirgsbäche&#8221; Goldfische und Kois, realistisch wären aber Forellen! Hier wird der Betrachter in die Irre geführt, weil sich ihm wunderschöne Teiche einprägen, die keinerlei Naturgesetze berücksichtigen. Jedoch müssen die im Wasser lebenden Tiere Vorrang haben und nicht das menschliche Auge. Für Fische bedeuten Teiche, die eine artgerechte Haltung unmöglich machen, Tierquälerei ohne Fluchtmöglichkeit. Auf Steine und Wasser werde ich später näher eingehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Unzählige Bücher über Teichbau wollen Wissen vermitteln, die Aspekte der Verfasser spiegeln jedoch ebenfalls mangelndes Wissen wider. Wer einige Bücher gelesen hat, kann leicht den Eindruck gewinnen, dass ein Autor vom anderen abgeschrieben, Fotos ausgetauscht, Sätze verändert hat und selbst ein neues Gartenteichbuch herausgibt! Die meiste Literatur über Teichbau beinhaltet leider nur lückenhaftes Wissen und widerspricht ihrem eigentlichen Sinn: dem richtigen Teichbau. Selbst für Zeitungs- und Zeitschriftenverlage ist das Thema Teichbau zum unerschöpflichen Thema geworden, und doch gelingt es nicht, den Funktionsweisen der Natur auf die Spur zu kommen. Wie mit einfachen Mitteln Fehler vermieden werden können, wird den Lesern nicht vermittelt. Ich habe die starke Vermutung, dass es wirtschaftliche Interessen der Industrie sind, die Unkenntnis der Gartenliebhaber auszunutzen und noch zu fördern.</p>
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		<title>Vorwort</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 10:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Daum</dc:creator>
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<p style="text-align: justify;">Meine Liebe zum Wasser hat sich bereits in der Kindheit entwickelt, denn meine Eltern besaßen eine Wassermühle mit einem wunderschönen Stauteich. Das Wasser in ihm war so klar und sauber, dass er Treffpunkt aller Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Note: There is a print link embedded within this post, please visit this post to print it.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Meine Liebe zum Wasser hat sich bereits in der Kindheit entwickelt, denn meine Eltern besaßen eine Wassermühle mit einem wunderschönen Stauteich. Das Wasser in ihm war so klar und sauber, dass er Treffpunkt aller Frauen aus der Nachbarschaft zum Wäsche waschen war. Wenn nicht gerade &#8220;Waschtag&#8221; war, beobachtete ich mit meinen Freunden die vielen Fische bei ihrer täglichen Nahrungssuche. Wurden aber die Turbinenräder vom Bachwasser angetrieben, durften wir Kinder zu unserer eigenen Sicherheit nicht zu nahe am Ufer spielen. Deshalb hatten wir die Idee, unseren eigenen Mühlteich mit Bachlauf im Kleinformat zu bauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir benötigten Baumaterialien, doch diese waren nach dem Krieg ein so kostbares Gut, das sie ausschließlich zum Instandsetzen von Häusern verwendet wurden. Zum Abdichten künstlicher Gewässer waren Zement oder Dachpappe tabu, also mussten wir improvisieren. In der Umgebung fanden wir Planen von alten Wehrmachtsfahrzeugen und überlegten, wie wir diese so haltbar und wasserdicht bekamen, dass sie ihren Zweck erfüllen konnten. Wir holten aus dem elterlichen Mühlenbetrieb Stangen aus Riemenwachs, erhitzten das Wachs und strichen damit die Flächen der Planen ein. Doch das Wasser wurde, sobald die Temperaturen anstiegen, schnell grün. Meine Mutter glaubte, das müsse so sein, künstlich angelegte Gewässer sähen im Sommer immer so aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann half uns eines Tages der Zufall: Wir Kinder fanden die Plane eines amerikanischen LKWs, die uns als Teichbaumaterial dienen sollte. Um die aufgedruckte amerikanische Flagge zu verstecken, haben wir sie tief eingebuddelt und mit einer dicken Sandschicht zugeschüttet. (Die Flagge war begehrt und wir hatten Angst, dass größere Kinder sie uns hätten wegnehmen können.) Nach einigen Tagen entstand aus der amerikanischen Plane und einigen Kubikmeter Sand ein wunderschöner Teich, dessen Wasser sich zu unserer Verwunderung nicht grün färbte und sogar die warmen Sommertage sauber und klar überstand.</p>
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