In vielen Prospekten und Büchern wird dazu geraten, Seerosen in einer Tiefe von 100 bis 120 Zentimeter zu setzen. Es wird oft völlig falsch auf Abbildungen gezeigt, wie ein Korb mit einer Seerosenpflanze auf dem Teichgrund steht. Seerosenkörbe dürfen nicht am Grund stehen! Stellen Sie in eine tiefer gelegene Zone einen oder mehrere Kübel, auch Regentonnen sind geeignet. Schneiden Sie mehrere große und kleine Löcher in Seitenwände und Boden. Der Kübel wird nun mit der Öffnung nach unten eingesetzt. Auf den durchlöcherten Boden wird nun der Seerosenkorb gestellt. Legen sie eine alte Gardine oder ein Stück Juteleinen hinein und füllen den Korb bis zu 60 Prozent mit Blähton. Dann folgt bis zum oberen Rand eine Sandschüttung. In diese Schüttung werden 1 bis 3 Seerosen gesetzt. Bei Seerosen verbleibt die Teicherde am Wurzelwerk.
Die Vorteile durchlöcherter Kübel:
Sie bieten ideale Unterschlupf- möglichkeiten für Fische und Frösche zu allen Jahreszeiten. Außerdem wachsen nach ein bis zwei Jahren, spätestens aber im dritten Sommer, die Wurzeln der Seerose durch die Löcher des Korbes. Da sie nicht am Boden weiterkriechen können, schweben sie frei im Wasser und bilden einen exzellenten Bio-Filter. Aber noch wichtiger ist, dass im Wurzelwerk der Seerosen eine ideale Kinderstube für Jungfische und Kaulquappen entsteht.

