Das preiswerteste Baumaterial ist zur Zeit die Folie. Qualitätsware ist wichtig und sollte immer im Fachgeschäft gekauft werden, dann ist eine Lebensdauer von über 20 Jahren zu erwarten. Verarbeiten Sie keine Folie unter einer Stärke von einem Millimeter.
Der Einbau von Kiessand ist der wichtigste Faktor. Ich verarbeite Estrichsand in der Körnung 1 bis 8 Millimeter. Diesen wasche ich so lange, bis keine Feinteile mehr abgeschwemmt werden. Er wird immer von oben genommen, da die Feinteilchen nach unten abgespült werden. Wenn Sie keine Grundwasserprobleme haben, dann gehen Sie so tief wie möglich ins Erdreich. 2 bis 3 Meter Tiefe sollten Sie mindestens erreichen, damit ein ausreichender Schutz gegen Sonnenstrahlen besteht. Alle Flächen werden in Stufenform modelliert, so wird der Sand auf der Folie gehalten, ohne das dieser abrutscht.
Auf jede Stufe wird eine Porotonsteinmauer gesetzt. Dieses Material wird aus Naturton hergestellt und beinhaltet keinerlei toxische Stoffe. Das Röhrensystem dieser Steine bildet schon ein Filtersystem für sich. Beim Einbau werden immer die Öffnungen nach vorn gesetzt. Wenn alle Stufen mauerartig zugestellt sind (trocken und ohne Zement setzen), kann der gesamte Rückraum, bis hin zu der darüberliegenden Stufe, so mit Sand angeschüttet werden, wie ich es vorher beschrieben habe. So entsteht vom Teichgrund bis zur oberen Kante eine geschlossene Sandschicht in der Stärke von ca. 30 Zentimeter. Die Faustregel lautet: 5 Kubikmeter Teichwasser und mindestens 2 Kubikmeter gewaschener Sand!
Wenn Sie einen Fischteich planen, denken Sie daran, dass Fische Unterschlupfmöglichkeiten benötigen, sorgen Sie deshalb für Schutzräume, hier sind zum Beispiel Tonrohre oder Wassereimer mit großen Löchern geeignet. Für Jungfische und Kaulquappen ist locker geflochtener Birkenreisig zu empfehlen.

